Pflege-Auszubildende der Diakonie Wolfsburg kicken gegen Rassismus
Beim Antirassistischen Fußballturnier gehörte die Diakonie Wolfsburg in diesem Jahr zum Veranstalter-Team und stellte außerdem zwei der insgesamt sieben teilnehmenden Mannschaften. Dabei waren Pflege-Auszubildende und Pflegefachkräfte der Diakonie Wolfsburg. Mehr als 20 aktive Spieler beteiligten sich. Weitere Auszubildende sowie Freunde und Bekannte unterstützten die Mannschaften als Zuschauerinnen und Zuschauer. Als Titelverteidiger ging die Diakonie mit viel Einsatz ins Turnier und konnte erneut den Pokal holen.
Mohamed El Jaouhari, Integrationsbeauftragter der Diakonie Wolfsburg, begrüßte gemeinsam mit dem Organisationsteam die teilnehmenden Mannschaften. Er betonte, dass es bei dem Turnier nicht nur um das Ergebnis, sondern vor allem um Begegnung, Fairplay und ein gemeinsames Zeichen gegen Rassismus in Wolfsburg gehe. Gerade Menschen mit Migrationsgeschichte erhielten dadurch die Möglichkeit, Haltung zu zeigen, soziale Teilhabe zu erleben und miteinander in Kontakt zu kommen.
Das Turnier soll deshalb auch im kommenden Jahr wieder stattfinden und weiter wachsen.
Schöner Nebeneffekt: Durch eine Spendensammlung im Rahmen des Turniers kamen 150 Euro zusammen, mit denen die Arbeit von "Friedensdorf International" unterstützt wird.