Mitten in Wolfsburg - mitten im Gespräch
Bei der 10. Anbieterbörse für ambulante Hilfen präsentierte sich die Diakonie Wolfsburg mit einem Stand unterm Glasdach. Das auffällige lila Erscheinungsbild weckte die Neugier von Passantinnen und Passanten und bot einen guten Anlass, miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch Oberbrügermeister Dennis Weilmann schaute am Stand vorbei.
In den Gesprächen ging es nicht nur um die vielfältigen ambulanten Unterstützungsangebote der Diakonie Wolfsburg, auch Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, um sich über Ausbildungswege und berufliche Perspektiven bei der Diakonie Wolfsburg zu informieren. Sie erhielten von den Kolleginnen und Kollegen aus der Suchthilfe, der Jugendhilfe, der Tagespflege St. Elisabeth, der Diakonie-Sozialstation Wolfsburg-Mitte und der Psychiatrisch häuslichen Krankenpflege Informationen aus erster Hand.
Interessierte nahmen sich Flyer oder Visitenkarten mit, ließen sich beraten zu Pflegefällen im familiären Umfeld oder erkundigten sich bei Larissa Kapmeyer, Leitung Diakonie-Sozialstation Wolfsburg-Mitte, nach den Beratungsmöglichkeiten gemäß §37 Abs. 3 SGB XI. Auch das Angebot der Tagespflege St. Elisabeth stieß auf Interesse. Pflegedienstleitung Vanessa Fowler und ihre Kollegin Ajla Durasovic konnten so für ihre Angebote werben.
"Alle sozialen Träger in Wolfsburg profitieren von dem großen Netzwerk untereinander. Mit kurzen Kommunikationswegen durch Bekanntschaften in unserem Sozialraum und die gegenseitige Hilfe können wir bedarfsgerechte Hilfe für unsere Kunden schaffen. Das Treffen ist vor allem auch deshalb gelungen, weil es Kollegen zusammengeführt, Wiedersehen ermöglicht und Begegnung geschaffen hat", freut sich Helena Prinke, pädagogische Leitung des Bereichs Hilfen zur Erziehung bei der Diakonie Wolfsburg.
Die Anbieterbörse für ambulante Hilfen fand bereits zum zehnten Mal statt. Die Veranstaltung wurde vom Geschäftsbereich Gesundheit, Sozialpsychiatrischer Dienst mit den Mitgliedern des Sozialpsychiatrischen Verbundes organisiert. Die Anbieterbörse hat sich aus Sicht der Veranstalter mittlerweile zu einer festen Anlaufstelle entwickelt, an der sich Bürgerinnen und Bürger, Fachkräfte, Träger und Partner vernetzen, Best Practices teilen und gemeinsam zielführende Wege für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben entwickeln und austauschen. Ausstellende waren die Mitglieder des Sozialpsychiatrischen Verbundes Wolfsburg. Sie präsentierten Projekte, Dienstleistungen und Angebote, die den Alltag von Menschen mit psychischen Erkrankungen, seelischen Belastungen oder sozialer Benachteiligung verbessern. Die Bandbreite reichte von betreuten Wohnformen über Selbsthilfe, therapeutische Unterstützung bis hin zu sozialpsychiatrischen Beratungs- und Unterstützungsangeboten.