Sabine Ostafin erhält Goldenes Kronenkreuz
Nach mehr als 20 Jahren im Dienst der Diakonie Wolfsburg und zum Eintritt in den Ruhestand hat Sabine Ostafin in der Wochenandacht im Emmaus-Heim das Goldene Kronenkreuz verliehen bekommen. Diese Auszeichnung ist die höchste, die die Diakonie in Deutschland zu vergeben hat. "Sie verbindet Geschichte mit Gegenwart, steht für gelebte Nächstenliebe und den Einsatz für eine solidarische Welt", betonte Pastorin Anja Bierski in ihrer Ansprache.
Für Sabine Ostafin waren Nächstenliebe, Verlässlichkeit und Einsatz für andere Menschen und die ihr anvertrauten Aufgaben immer eine Herzensangelegenheit. "Ich bin jeden Tag gerne zur Arbeit gekommen", erzählte sie nach der Veranstaltung. "Ich bin dankbar und fühle mich geehrt." Besonders groß war die Freude angesichts der herzlichen Begrüßung der Bewohnenden aus dem Emmaus-Heim, die zur Andacht gekommen waren. Viele erinnern sich gerne und gut an die freundliche und zugewandte Hauswirtschaftskraft, die immer einen guten Draht zu den Menschen in ihrer Umgebung hatte. Besonders herzlich fiel auch das Wiedersehen mit Petra Gorny, ihrer früheren Vorgesetzten, aus. Sie war extra gekommen, um ihre einstige Mitarbeiterin zu würdigen.
Die Kronenkreuz-Verleihung war eingebettet in die Wochenandacht. Pastorin Bierski griff darin das Thema "Ruhe" auf, stellte den Bezug zu verschiedenen Bibeltexten her und machte deutlich, dass Ruhestand und Zur-Ruhe-Kommen etwas sehr Besonderes seien, was auch mit einem aktiven Loslassen von Sorgen und dem "Ja" ohne ein darauf folgendes "Aber" zu tun habe. "Ich wünsche Ihnen und mir, dass wir Sorgen Sorgen sein lassen können und aus der Ruhe Kraft schöpfen", so Bierski. Und bei Sabine Osatfin bedankten sich Bierski und Kaan Camlidere als Assistent der Einrichtungsleitung für ihren Einsatz und ihr Wirken. Nicht alles davon sei sichtbar gewesen, manches im Verborgenen passiert. Sabine Ostafin nickte und wirkte sichtbar gerührt.