© Diakonie Wolfsburg/Bettina Enßlen
Hier arbeiten ausgezeichnete Sprachvorbilder

Diakonie-Kindertagesstätte hat Förderkonzept Sprachbildung absolviert

Die Diakonie-Kindertagesstätte hat mit Erfolg am Förderkonzept Sprachbildung der Stadt Wolfsburg teilgenommen. Kathrin Hucke vom Team Sprachbildungsbegleitung des Bildungshauses der Stadt Wolfsburg hat den Mitarbeitenden aus unserem Kindergarten und unseren Kinderkrippe jetzt die Teilnahme-Urkunden samt Blumengruß überreicht. Für die Kita gab es außerdem das offizelle Sprachbildungs-Zertifkat und zwei Sprachförderspiele zum Einsatz im Gruppen-Alltag. 

"Wir sind überzeugt davon, dass Sprachförderung einen wichtigen Grundstein für einen erfolgreichen Bildungs- und Lebensweg der Kinder legt", so Sven Thümmler und Kornelia Klasen-Schröder, die Leitungen von Kinderkrippe und Kindergarten bei der Diakonie Wolfsburg. "Deshalb ist die alltagsintegrierte sprachliche Bildung ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit."

Im September 2024 hat das Team der beiden Einrichtungen mit dem Heidelberger Interaktionstraining (HIT) begonnen. Das beinhaltete Schulungen aller pädagogischen Fachkräfte nach den Grundsätzen des Heidelberger Interaktionstrainings, einem wissenschaftlich fundierten Fortbildungskonzept zur alltagsintegrierten Sprachbildung. Im Mittelpunkt steht die sprachförderliche Interaktion zwischen Fachkraft und Kind. Durch gezielte Sprachlehrstrategien und eine feinfühlige Begleitung werden alltägliche Situationen bewusst genutzt, um die Sprachentwicklung der Kinder zu unterstützen.

Besonders Kinder mit sprachlichem Förderbedarf oder geringen Deutschkenntnissen profitieren von diesem Ansatz. So wird Sprache im gesamten Kita-Alltag gezielt gefördert, gestärkt und als Schlüssel für Bildung, Teilhabe und soziale Beziehungen erlebbar gemacht.

Getragen wird das Förderkonzept von der Sprachbildungskoordination der Stadt Wolfsburg im Bildungshaus. In einer trägerübergreifende Qualifizierung wurden in Wolfsburg mehr als 2.100 Fachkräfte in 37 Einrichtungen geschult. Die Idee geht zurück auf das Jahr 2015. Seitdem werden Fachkräfte in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung zu alltagsintegrierter Sprachbildung und Sprachförderung fortgebildet. Ziel des Förderkonzepts ist es, dass alle Fachkräfte in den qualifizierten Einrichtungen sich als Sprachvorbild verstehen und in alltäglichen Situationen danach handeln.

Für die dreijährige Qualifizierung und Begleitung der Fachkräfte durch das Team der Sprachbildungskoordination ist das Resümee positiv. "Sie alle haben mehrere Module belegt und hoffentlich viel mitgenommen für den Alltag", so Kathrin Hucke. 

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