© Diakonie Wolfsburg
Aids-Hilfe Wolfsburg baut Zusammenarbeit mit dem Emmaus-Heim aus

Teddybären-Aktion für Senioren geht in die zweite Runde

Erneut hat das Team der Aids-Hilfe Wolfsburg Teddybären an das Emmaus-Heim übergeben. Die Teddy-Aktion gibt es auf der ganzen Welt. Sie steht für Menschlichkeit und Solidarität mit Aids- und HIV-Betroffenen. Jedes Jahr werden in Kooperation mit der Firma Clemens Spieltiere Teddys in einem anderen Design erstellt. Längst haben sie sich auch als Sammlerstücke etabliert. Die kleinen Plüsch-Teddys tragen den Jahrgang und das Zeichen der Aids-Hilfe mit sich.

Die Teddys werden gegen eine Spende von den Aids-Hilfe-Beratungsstellen abgegeben. Mit den Spenden wird die Arbeit der Aids-Hilfe unterstützt. Die Aids-Hilfe Wolfsburg beteiligt sich seit vielen Jahren an der Aktion. Im vergangenen Jahr hat das Emmaus-Heim ebenfalls Teddybären erhalten. Die Bären werden von der Aids-Hilfe übers Jahr gesammelt. Nicht jeder Spender möchte "seinen" Teddy haben, so dass am Ende des Jahres anderen Menschen eine Freude gemacht werden kann. Im Emmaus-Heim war die Freude groß. Zwei Kisten mit Teddys wurden an die Seniorinnen und Senioren verteilt.

 

Zur Geschichte des Aids-Teddys

Der Teddy als Symbol der Menschlichkeit geht zurück auf die Anfangsjahre von Aids, als der Bürgermeister von San Francisco (Kalifornien, USA) als plakatives Zeichen gegen die damals vorherrschende Diskriminierung und Ausgrenzung gegenüber Aids-Patienten diesen persönlich einen kleinen Teddybären überreichte und damit zum Ausdruck brachte „Ihr gehört zu uns, allen Ausgrenzungen zum Trotz.“

Diese Symbolik war nicht zufällig gewählt. Seit 1911 gilt die „Bear Flag“ als offizielle Flagge des US-Bundesstaats Kalifornien. Den Betroffenen sollte so gezeigt werden, dass sie immer Mitbürger von San Francisco bleiben würden. Der Züricher „Aids-Pfarrer“ Heiko Sobel hat diese Geste aufgegriffen und mit nach Europa gebracht. Er etablierte den Aids-Teddy als Symbol der Solidaritä zu Menschen mit HIV und Aids.

 

Fortetzung der Zusammenarbeit mit dem Aids-Hilfe Wolfsburg e.V.

Das Team der Aids-Hilfe Wolfsburg kam auch deshalb noch kurz vor Weihnachten ins Emmaus-Heim, um dort ihr neues Projekt „Sexualität im Alter“ für 2026 vorzustellen.

Mit den Bewohnenden fand eine offene Diskussionsrunde statt zu Fragen wie „Wie wurde früher mit dem Thema Aids umgegangen?“ oder „Wie fand Aufklärung früher statt - durch das Elternhaus oder der Schulen?“.

Die Bewohnenden tauschten sich über ihre Erfahrungen aus und erzählten von früher.

Die erste Veranstaltung im Rahmen des Projekts wird eine Lesung, bzw. ein Vortrag im Wichernsaal des Emmaus-Heims sein.

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