Beschützt im Alter

Hanns-Lilje-Heim

© Diakonie Wolfsburg/Susanne Hübner

Sehnlichst wurde im Hanns-Lilje-Heim auf die Nachricht gewartet: Die Termine zur Impfung gegen das Coronavirus stehen fest. Doch bevor das mobile Impfteam die Bewohnerinnen und Bewohner des Hanns-Lilje-Heims impfen kann, muss im Vorfeld einiges organisiert werden.

Im Hanns-Lilje-Heim leben Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Dies bedeutet, dass ein Betreuer an ihrer Stelle einer Impfung zustimmen muss. „Der Zeitplan ist knapp bemessen, nur wenn wir die notwendigen Unterlagen vorliegen haben, dürfen wir den Bewohnenden impfen lassen“, erklärt Finn Stitz, der Assistent der Einrichtungsleitung und verantwortlich für die Organisation ist. So sieht man ihn mit Listen in der Hand und Telefon am Ohr in den nächsten Tagen die Gänge im Hans-Lilje-Heim rauf und runter laufen.

Das Hanns-Lilje-Heim ist ganz auf die Bedürfnisse seiner Bewohnenden abgestimmt. Alles ist darauf ausgerichtet eine vertraute Umgebung zu schaffen und so den Bewohnerinnen und Bewohnern Sicherheit und Struktur zu geben. Ungewohnte Situationen oder fremde Menschen wirken für Menschen mit Demenz oftmals verängstigend. Aus diesem Grund ist am Tag der Impfung auch  der Hausarzt, der viele Bewohnende betreut, zur Begleitung des Impfteams dabei. Er ist häufig im Heim und ist den Bewohnerinnen und Bewohner vertraut. Auch die Pflegekräfte stehen ihren Bewohnenden bei, wenn sie mit der Spritze mit dem Impfserum gepikst werden. Sie halten Hände oder sprechen aufmunternde Worte.

Zwei Bewohnende haben die Impfung schon hinter sich. Sie schlendern vertieft in ein Gespräch den Gang entlang als sie Finn Stitz begegnen. „Ahh, der Impf-Professor“, grüßt der ehemalige Universitätsprofessor. „Die Frage lautet Sekt oder Schampus? Da muss man sich definitiv entscheiden“, sagt die Bewohnerin. „Zur Feier des Tages sollte es schon Champagner sein“, antwortet Finn Stitz und läuft weiter. Es gibt noch viel zu tun an diesem Tag, der den ersten Schritt in die Normalität zurück bedeutet.

Unsere aktuellen Besucher-Regeln

Ihr Besuch ist für unsere Bewohnenden sehr wichtig. Unser Ziel ist es, unsere Bewohnenden bestmöglich zu schützen. Sie können mit dem Einhalten der Besucher-Regeln aktiv zum Schutz der Bewohnenden beitragen.

Die Besucher-Regeln in unserem Hygienekonzept sind an die lokalen Warnstufen gekoppelt. Die Anzahl der möglichen Besuchenden hängt von der Größe des Besuchsraums ab. Gelten Sie oder Ihre Begleitung als nachweislich geimpft oder genesen werden Sie bei den Kontaktbeschränkungen nicht mitgezählt. Wir beraten Sie hierzu gerne vorab bei der Terminvereinbarung.

Als Besucherin und Besucher benötigen Sie unabhängig von Ihrer Immunisierung (vollständig geimpft/genesen) ein negatives Testergebnis, um unsere Einrichtung betreten zu dürfen. Ein Schnelltest ist nicht erforderlich, wenn Sie ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis nachweisen können (PoC-Antigen-Test nicht älter als 24 h, PCR-Test nicht älter als 48 Stunden). Selbstverständlich können Sie sich vor Ihrem Besuch bei uns testen lassen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Kinder unter sechs Jahren bei uns nicht zu Besuch kommen dürfen, dies dient zum Schutz der Bewohnenden und der Kinder. Kinder ab sechs Jahren sind  bei uns als Besuchende willkommen, wenn sie als genesen gelten oder einen negativen PoC-Antigen-Test vorweisen können, der nicht älter als 24 h ist. Für Kinder- und Jugendliche ab zwölf Jahren gelten bei uns die gleichen Regeln wie für unsere Erwachsenen-Besuchende.

Wir werden Ihre persönlichen Daten dokumentieren. Bitte bringen Sie zur Dokumentation Ihres Immunisierungsstatus Ihren Nachweis (Impfpass, elektronischer Impfnachweis oder Genesenen-Nachweis) mit. Besuche sind grundsätzlich nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich. Bitte besuchen Sie uns nicht, wenn Sie Erkältungs- oder grippeähnliche Symptome aufweisen oder Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatten. Wir möchten vermeiden, dass Sie vergeblich anreisen.

Wir bitten Sie, konsequent das Abstandsgebot (Mindestabstand 1,5 bis 2 m, direkter Körperkontakt ist zu vermeiden) bei Ihrem Besuch einzuhalten. Bitte desinfizieren Sie sich beim Betreten unserer Räume Ihre Hände. Wir haben für Sie auf unseren Freiflächen Besucherplätze eingerichtet, die Ihnen Schutz vor der Witterung bieten. Besuche sollten nach Möglichkeit draußen stattfinden. Falls es das Wetter nicht zulässt, haben wir für Sie auch Besucherräume eingerichtet. Diese sind ausreichend belüftet. Zudem werden häufig berührte Oberflächen nach jedem Besuch desinfiziert.

Besuche auf den Zimmern der Bewohnenden sind möglich. Für Besuche im Zimmer des Bewohnenden gelten gegebenenfalls weitere Schutzmaßnahmen. Wir werden Sie in diesem Fall beraten. Bitte vermeiden Sie Kontakte zu anderen Bewohnenden.

Eine FFP2-Maske dient, unabhängig vom Impf- und Genesenen-Status und dem Alter, dem Schutz des Gegenübers sowie Ihrem eigenen Schutz und ist daher für Ihren Besuch eine wichtige Hygienevorgabe. Sie erhalten FFP2-Masken direkt in unserer Einrichtung.

Nach Rückkehr aus Risikogebieten gelten Quarantäneanordnungen der Bundesregierung. Ein Besuchsrecht nach Einreise aus einen Risikogebiet ist von den Quarantänebedingungen abhängig. Sofern Quarantäneregelungen greifen ist ein Besuchsrecht ausgeschlossen.

Neben den Risikogebieten gilt die Besuchsregelung ebenfalls für Besuchende aus Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko. Dazu gehören Regionen mit besonders hohen Fallzahlen (Hochinzidenzgebiete) und Regionen, in denen sich bestimmte Virusvarianten (Virusvarianten-Gebiete) ausgebreitet haben. Nähere Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Für den Fall, dass in der Einrichtung eine nachweisliche Infektion mit dem Coronavirus auftritt, haben wir gemeinsam mit dem zuständigen Gesundheitsamt eine Regelung erarbeitet, wie Besuche in eingeschränkter Form stattfinden können. In Abhängigkeit vom Infektionsfall kann weiterhin ein Besuchsverbot durch das Gesundheitsamt ausgesprochen werden. Falls wir Ihren Besuch aus diesem Grund absagen müssen, werden wir Sie telefonisch informieren. Beim Auftreten von Corona-Infektionen sind Besuche für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht möglich.

Bitte achten Sie auf die Einhaltung unserer Hygiene-Regeln, nur so ist es uns möglich, unsere Bewohnenden bestmöglich zu schützen.

 

 

  • beschützende Einrichtung mit 165 Pflegeplätzen, darunter 16 Plätze für Pflegebedürftige mit erhöhtem Schutzbedarf
  • bedarfsgerechter Einsatz eines elektrischen Sicherungssystems (Uhren-Dummy)
  • große, sichere Außenanlage mit Rundweg, Blumeninseln und Sitzecken
  • NachtCafe in der Zeit von 19.30 Uhr bis etwa 22.30 Uhr
  • vielfältige und alltagsnahe Beschäftigungsangebote, wie etwa Vorleserunden, gemeinsames Schauen einer Fernsehsendung, Koch-Aktionen, Gedächtnisspiele, Zeitungsrunden

Heike Wartmann

Tagespflege Hanns-Lilje

Pflegedienstleitung

05361 501 6135

hwartmann@diakonie-wolfsburg.de

Urlaub vom Alltag

Hier sind Sie richtig, wenn Sie Urlaub vom Alltag zu Hause buchen möchten und abends gern ins eigene Umfeld zurückkehren. Hier sind Sie richtig, wenn Sie tagsüber auf sich alleine gestellt sind und sich nach Abwechslung und Spaß sehnen. Sie und Ihre Angehörigen werden entlastet, denn Fachkräfte organisieren Betreuung und Pflege, dazu gehören auch die Medikamentengabe oder die Begleitung zu Arztbesuchen.

Ein schöner Tag

  • altersgerechtes und abwechslungsreiches Programm
  • unter Menschen sein
  • großzügige, moderne Räumlichkeiten
  • Gemeinschaft, Begegnung und Spaß
  • Stärkung kognitiver und körperlicher Fähigkeiten
  • Grund- und Behandlungspflege durch ein multiprofessionelles Team
  • je nach Vorlieben unserer Gäste gemeinsames Kochen oder Backen, Spaziergänge, Musizieren, Vorlesen, Gesellschaftsspiele, Ausflüge und vieles mehr
  • Entspannungsmöglichkeiten
  • wochentags verlässliche Öffnungszeiten und -tage
  • Fahrdienst

Tagespflege kann sich jeder leisten

Die Pflegeversicherung hält für Sie ein Extra-Budget für Tagespflege zusätzlich zum Pflegegeld vor. Entscheiden Sie gemeinsam mit Ihren Angehörigen, wann und wie oft Sie dieses Angbeot in Anspruch nehmen möchten. Ab Pflegegrad 2 können Sie mit dem Budget für Tagespflege Ihren Platz in der stationären Tagespflege finanzieren.

Mehr Infos zum Thema finden Sie auf der Ratgeberseite "Tagespflege"

 

Für Ihren Pflegeplatz

Füllen Sie gerne das hier beigefügte Anmeldeformular aus, damit Sie schnell von uns erfahren, ob wir Ihnen ein passendes Angbeot machen können.

Der Anmeldebogen ist digital beschreibbar. Sie benötigen dafür lediglich eine geeignete Software, wie beispielsweise den Adobe Acrobat Reader, den Sie hier kostenlos downloaden können. Über das "Senden"-Feld am Ende des Formulars gelangt der Anmeldebogen in Ihre Wunsch-Einrichtung.

Selbstverständlich können Sie das digital oder per Hand ausgefüllte Anmeldeformular auch per Post an uns zurücksenden.

Bis zur Aufnahme benötigen Sie auch den "Ärztlichen Fragebogen" und das "Ärztliches Attest". Beides füllt Ihr behandelnder Arzt aus.

Anmeldeformular Stationäre Pflege

Anmeldeformular Tagespflege

Ärztlicher Fragebogen

Ärztliches Attest

Ansprechpartner

© Diakonie Wolfsburg/Sahnefoto

Torsten Juch

Heimleitung

05361 501 6255

tjuch@diakonie-wolfsburg.de

Hanns-Lilje-Heim

Hier finden Sie uns:

Martin-Luther-Str. 22, 38440 Wolfsburg

Zum Routenplaner

Wir sind erreichbar:

05361 501 60

05361 501 6212

hanns-lilje-heim@diakonie-wolfsburg.de

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