Sicher und geborgen

Emmaus-Heim

© Diakonie Wolfsburg/Susanne Hübner

Mit dem Tablet in der Hand

„Hier im Emmaus-Heim habe ich Zeit für die Heimbewohner.“ Altenpfleger Amleson Kaletti lächelt zufrieden. Mit einem Tablet in der Hand dokumentiert er die gerade erbrachte, pflegerische Leistung direkt in der digitalen Bewohnerakte von Reinhold Gerber. Das papierlose, intelligente System macht es ihm und seinen Kolleginnen und Kollegen im Heimalltag einfacher, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Klare Fakten sind die Basis für die emotionale Zuwendung.
Das „Mutterhaus“ der Diakonie Wolfsburg, das Emmaus-Heim, ist im Jahr seines 63-jährigen Bestehens als erstes Altenheim in der Region komplett digital.

Ehrenamt bereichert

Gleich geht es zum Eisessen in die Stadt. Die Mitarbeiter des Wolfsburger Fünf-Sterne-Hotels „The Ritz-Carlton“ haben die Bewohner begrüßt wie gute Stammgäste. Die erste Gruppe ist schon los, die jungen Hotelmitarbeiter schieben die Bewohner in Rollstühlen in Richtung Schillerteich. Der Stadtbummel und das Eisessen sind nicht das Wichtigste. Es sind die Unterhaltungen mit den jungen Menschen, die ihre Freizeit freiwillig mit den „Alten“ verbringen, von denen alle noch lange zehren werden. Und der Weg am Schillerteich entlang weckt so viele Erinnerungen. „Hier habe ich mit meinen Kindern oft die Enten gefüttert und ihrem Spiel im Wasser zugesehen. Hier habe ich auch die Trauer nach dem Tod meines Mannes verarbeitet“, erzählt Gerda Wiese.

Feste feiern

„Hier Ihr Stück Kuchen und die Tasse Kaffee - bitteschön.“ Renate Lange hat Freude am Bedienen der Gäste des Sommerfests. Es lockt jedes Jahr viele Gäste von außerhalb an – undenkbar, so ein Fest ohne die rund 40 Ehrenamtlichen auf die Beine zu stellen, die sich regelmäßig im Emmaus-Heim engagieren. Renate Lange ist eine von ihnen. Manchmal begleitet sie Bewohner zum Arzt, hilft bei Ausflügen oder unterstütz beim Gedächtnistraining. „So kann ich mich sinnvoll einbringen und anderen eine Freude bereiten“, sagt sie. Im „Freundeskreis Emmaus-Heim“ kann sie sich mit den Kolleginnen und Kollegen austauschen. Und wer neu dazu stößt, wird von ihr und den anderen an die Hand genommen.

Du willst dich ehrenamtlich engagieren? Erfahre hier mehr über deine Möglichkeiten

Unsere aktuellen Besucher-Regeln

Ihr Besuch ist für unsere Bewohnenden sehr wichtig. Unser Ziel ist es, unsere Bewohnenden bestmöglich zu schützen. Sie können mit dem Einhalten der Besucher-Regeln aktiv zum Schutz der Bewohnenden beitragen.

Die Besuchsregelung in unserem Hygienekonzept enthält einen Stufenplan, der an die Inzidenzwerte der SARS-CoV-2-Infektionen gekoppelt ist. Die niedersächsische Corona-Verordnung schränkt Kontakte bei einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 100 Neuinfektion pro 100000 Einwohner ein. Es gilt die Einschränkung, dass Personen aus einem Hausstand plus zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt sich treffen dürfen. Liegt der Inzidenzwert unter 35 können sich bis zu zehn Personen aus drei Haushalten treffen. Diese Regelung gilt auch für Besuche in unserer Einrichtung. Die Anzahl der möglichen Besuchenden hängt zudem von der Größe des Besuchsraums ab. Gelten Sie oder Ihre Begleitung als nachweislich geimpft oder genesen werden Sie bei den Kontaktbeschränkungen nicht mitgezählt. Wir beraten Sie hierzu gerne vorab bei der Terminvereinbarung.

Impfen trägt wesentlich zum Schutz unserer Bewohnenden bei. Wenn Sie über eine nachweislich vor mindestens 15 Tagen abgeschlossene Impfung gegen SARS-CoV-2 verfügen, benötigen Sie keinen Schnelltest, um uns zu besuchen. Bitte bringen Sie zur Dokumentation Ihres Impfstatus Ihren Impfausweis oder die Impfbescheinigung mit. Sie müssen sich ebenfalls nicht testen lassen, wenn Sie als genesen gelten. Als Genesenen-Nachweis gilt ein nach einer Corona-Infektion erfolgter negativer PCR-Test. Die Testung für den Genesenen-Nachweis muss mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate nach der Infektion erfolgt sein. Sie erhalten die Genesenen-Bescheinigung von Ihrem örtlichen Gesundheitsamt. Selbstverständlich können Sie sich darüber hinaus weiterhin auf freiwilliger Basis  bei uns testen lassen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen bei einem Inzidenzwert über 10 den Zutritt nur nach erfolgtem PoC-Antigen-Schnelltest mit negativem Testergebnis gewähren, wenn Sie nicht über einen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 verfügen. Sie können sich bei uns vor Ort testen lassen. Ein Schnelltest ist nicht erforderlich, wenn Sie ein schriftliches oder elektronisches negatives PCR- oder Schnelltestergebnis nachweisen können, das nicht älter als 24 Stunden ist. Ein negatives Ergebnis über die Corona-Warn-App ist leider nicht gültig, da über die App nicht nachzuweisen ist, von welchem Datum das Testergebnis ist.

Neben einer Temperaturmessung werden wir Ihre persönlichen Daten dokumentieren. Besuche sind grundsätzlich nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich. Bitte besuchen Sie uns nicht, wenn Sie Erkältungs- oder grippeähnliche Symptome aufweisen oder Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatten. Wir möchten vermeiden, dass Sie vergeblich anreisen.

Wir bitten Sie, konsequent das Abstandsgebot (Mindestabstand 1,5 bis 2 m, direkter Körperkontakt ist zu vermeiden) bei Ihrem Besuch einzuhalten. Bitte desinfizieren Sie sich beim Betreten unserer Räume Ihre Hände. Wir haben für Sie auf unseren Freiflächen Besucherplätze eingerichtet, die Ihnen Schutz vor der Witterung bieten. Besuche sollten nach Möglichkeit draußen stattfinden. Falls es das Wetter nicht zulässt, haben wir für Sie auch Besucherräume eingerichtet. Diese sind ausreichend belüftet. Zudem werden häufig berührte Oberflächen nach jedem Besuch desinfiziert.

Besuche auf den Zimmern der Bewohnenden sind möglich. Für Besuche im Zimmer des Bewohnenden gelten gegebenenfalls weitere Schutzmaßnahmen. Wir werden Sie in diesem Fall beraten. Bitte vermeiden Sie Kontakte zu anderen Bewohnenden.

Eine FFP2-Maske dient, unabhängig vom Impf- und Genesenen-Status, dem Schutz des Gegenübers sowie Ihrem eigenen Schutz und ist daher für Ihren Besuch eine wichtige Hygienevorgabe. Sie erhalten FFP2-Masken direkt in unserer Einrichtung.

Nach Rückkehr aus Risikogebieten gelten Quarantäneanordnungen der Bundesregierung. Ein Besuchsrecht nach Einreise aus einen Risikogebiet ist von den Quarantänebedingungen abhängig. Sofern Quarantäneregelungen greifen ist ein Besuchsrecht ausgeschlossen.

Neben den Risikogebieten gilt die Besuchsregelung ebenfalls für Besuchende aus Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko. Dazu gehören Regionen mit besonders hohen Fallzahlen (Hochinzidenzgebiete) und Regionen, in denen sich bestimmte Virusvarianten (Virusvarianten-Gebiete) ausgebreitet haben. Nähere Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Für den Fall, dass in der Einrichtung eine nachweisliche Infektion mit dem Coronavirus auftritt, haben wir gemeinsam mit dem zuständigen Gesundheitsamt eine Regelung erarbeitet, wie Besuche in eingeschränkter Form stattfinden können. In Abhängigkeit vom Infektionsfall kann weiterhin ein Besuchsverbot durch das Gesundheitsamt ausgesprochen werden. Falls wir Ihren Besuch aus diesem Grund absagen müssen, werden wir Sie telefonisch informieren.

Bitte achten Sie auf die Einhaltung unserer Hygiene-Regeln, nur so ist es uns möglich, unsere Bewohnenden bestmöglich zu schützen.

 

  • 196 Einzelzimmer und 27 Doppelzimmer verteilt auf sechs Wohnbereiche
  • gelegen zentrumsnah in der Nähe des Schillerteiches
  • mitten auf dem Diakonie-Campus - einer grünen Oase mit Parkanlagen, altem Baumbestand und dem Generationengarten
  • extra Wohnbereich mit erhöhtem Personalschlüssel und direktem Zugang zu einem innen gelegenen Sinnesgarten für Menschen mit dementiellen Veränderungen
  • Einsatz von multiprofessionelle Teams mit Pflegefachkräften, Ergotherapeutinnen und Physiotherapeuten
  • insgesamt rund 250 Mitarbeitende in den Bereichen Pflege, Betreuung, Verwaltung, Hauswirtschaft und technischem Dienst
  • digitale Pflegedokumentation

 

25.000 Bände gut sortiert

Im Emmaus-Heim schenkt ein Team von Ehrenamtlichen Büchern eine zweite Chance und Bewohnenden damit besondere Extras. Der vielleicht größte und bestsortierte Bücherkeller Niedersachsens befindet sich auf dem Campus-Gelände des Diakonisches Werk Wolfsburg e.V. direkt hinter dem Emmaus-Heim. Die rund 25.000 Bände, die dort gut sortiert nach Zielgruppen und Genres in den Regalen stehen, stammen aus Spenden von Bewohnenden, Angehörigen, Mitarbeitenden oder Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Wolfsburg. Ehrenamtliche Mitarbeitende sortieren und katalogisieren die Bücherschätze in wöchentlichen Arbeitseinsätzen.

Finden im Emmaus-Heim dann mehrmals im Jahr große, öffentliche Veranstaltungen statt, bekommen diese Bücher ihren (zweiten) großen Auftritt und können zu Flohmarktpreisen erworben werden. Die Erlöse fließen wiederum in Projekte, die den Bewohnenden des Emmaus-Heims zugute kommen.

Ihre Bücherspenden können Sie jederzeit zu den Öffnungszeiten des Emmaus-Heims im Foyer in den dafür vorgesehenen Gitterwagen legen.

Für Ihren Pflegeplatz

Füllen Sie gerne das hier beigefügte Anmeldeformular aus, damit Sie schnell von uns erfahren, ob wir Ihnen ein passendes Angebot machen können.

Der Anmeldebogen ist digital beschreibbar. Sie benötigen dafür lediglich eine geeignete Software, wie beispielsweise den Adobe Acrobat Reader, den Sie hier kostenlos downloaden können. Über das "Senden"-Feld am Ende des Formulars gelangt der Anmeldebogen in Ihre Wunsch-Einrichtung.

Selbstverständlich können Sie das digital oder per Hand ausgefüllte Anmeldeformular auch per Post an uns zurücksenden.

Bis zur Aufnahme benötigen Sie auch den "Ärztlichen Fragebogen" und das "Ärztliche Attest". Beides füllt Ihr behandelnder Arzt aus.

Anmeldeformular

Ärztlicher Fragebogen

Ärztliches Attest

Ansprechpartnerin

Jenny Herrmann

Heimleitung

05361 501 3243

jherrmann@diakonie-wolfsburg.de

Emmaus-Heim

Hier finden Sie uns:

Nordsteimker Straße 1, 38446 Wolfsburg

Zum Routenplaner

Wir sind erreichbar:

05361 501 30

05361 501 3444

emmausheim@diakonie-wolfsburg.de

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