Zeit und Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit?
Herzlich willkommen im Diakonischen Werk Wolfsburg e.V.!

„Ich gehe demnächst in den Ruhestand und würde mich gerne einbringen, mit dem, was mir selbst Freude bereitet und anderen vielleicht auch - Singen, Erzählen, Spazierengehen, Basteln, Spielen oder was sonst so gewünscht wird von den Senioren im Heim“, sagt Renate Wiese.

Franz Pöschke ist im Management bei VW tätig. Er hat eine anstrengende Aufgabe, in der seine kreative und spielerische Seite wenig zur Geltung kommt. Jetzt möchte er die Möglichkeit nutzen, eine zeitlich befristete Auszeit für ein soziales Engagement zu nehmen.

Helge Brenner könnte laut seines Arbeitgebers ohne Abschläge drei Jahre früher in Rente gehen, wenn er 1000 Arbeitsstunden bei einem gemeinnützigen Träger leistet.

Das sind drei Geschichten von vielen, die uns erreichen, wenn Menschen sich für ein ehrenamtliches Engagement beim Diakonischen Werk Wolfsburg interessieren und Kontakt zu uns aufnehmen per Telefon oder Mail. Ein persönliches Treffen mit der Ehrenamts-Koordinatorin hilft oft dabei, herauszufinden, wo die angebotene Unterstützung am besten einzusetzen ist, mit welcher Altersgruppe jemand gerne in Kontakt treten möchte und welche Einrichtung geographisch nahe liegt.

Renate Wiese hat sich schon im Vorfeld auf ein Ehrenamt im Seniorenbereich festgelegt, weil sie gerne mit alten Menschen zusammen ist und selber keine Großeltern kennenlernen durfte. Ein Pflegeheim in ihrer Nachbarschaft ist fußläufig erreichbar und ideal auch für spontane Besuche.

Franz Pöschke schaut inzwischen auf sechs Monate Einsatz in der Kindertagesstätte zurück, beglückt von der ansteckenden Vitalität der Kleinen, mit denen er Nistkästen baute, zum erste Mal in seinem Leben Kartoffelpuffer zauberte, Theater spielte und so viel zu lachen hatte. Einer, der für seine Aktionen geliebt wurde und unbedingt bald wiederkommen soll. Das haben die Kinder zum Abschied gesagt. Er selbst schließt das nicht aus.

Helge Brenner entschied sich ebenfalls für ein Pflegeheim, wo er etlichen Bewohnenden die Computernutzung beibringt , Arztbesuche begleitet, Rollstühle repariert oder aus der Zeitung vorliest. Die geforderten „Arbeitsstunden“ sieht er vorrangig als Vergnügen und persönlichen Gewinn an.

Alle betonen das Gefühl von Sinnhaftigkeit. Wie gut es täte, gebraucht zu werden, etwas bewegen zu können, neue Erfahrungen mit sich selbst zu machen.

Keiner ist auf sich selbst gestellt, sondern immer eingebunden in einem Team  von Hauptamtlichen oder im Kreis der Ehrenamtlichen.

Eine Unfallversicherung ist gewährleistet.

Wir freuen uns auf Sie!

 

© Diakonie Wolfsburg/Sahnefoto

Michaela Keitel

Ansprechpartnerin

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